Schul- und Hausordnung

Die Grundsätze

 

Unsere Schule dient dem gemeinsamen Lernen. Das Verhalten aller Schüler/-innen ist durch gegenseitige Achtung und Höflichkeit untereinander und gegenüber allen Erwachsenen gekennzeichnet. In der Schule an den Havelauen Hennigsdorf werden Gewalt und Aggression nicht geduldet und aktiv dagegen vorgegangen. Wir haben im Einvernehmen mit den Schülern/-innen, den Eltern und den Lehrern klare Regeln entwickelt, die eingehalten werden müssen. In unserer Schule muss Frieden herrschen. Jeder Schüler/jede Schülerin hat ein Recht darauf, nicht angegriffen zu werden. Daher gelten für alle folgende Gebote:

  • Wir greifen unsere Mitschüler/-innen und Erwachsene weder mit Worten noch mit Taten an.
  • Wir helfen Menschen, die angegriffen werden.
  • Wir bemühen uns darum, alle Schüler/-innen in die Schulgemeinschaft aufzunehmen, ganz gleich, welcher Nationalität oder welcher Beeinträchtigung.

Achtung!

 

Es gilt die Regel, dass gewalttätige Auseinandersetzungen grundsätzlich verboten sind. Das Recht auf Notwehr bleibt unberührt. Beleidigungen dürfen nicht zum Anlass tätlicher Angriffe werden. Wir empfehlen euch, immer Erwachsene einzuschalten. Opfer aggressiver Verstöße dürfen auf Hilfe der Erwachsenen und Mitschüler/-innen rechnen. Wer aggressive Verstöße meldet, ist kein Petzer. Hilfe findet Ihr bei eurem Klassensprecher/eurer Klassensprecherin und bei allen Erwachsenen.

 

Rauchverbot in der Schule

 

Allen Schülerinnen und Schülern ist das Rauchen im Schulgebäude und auf dem Schulgelände untersagt.

 

Alkohol- und Drogenverbot in der Schule

 

Das Mitbringen und der Genuss von alkoholischen Getränken und anderen Rausch- und Betäubungsmitteln ist allen Schülern/-innen im Schulgebäude, auf dem Schulgelände und bei schulischen Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes strengstens untersagt.

 

Waffenverbot in der Schule

 

Messer, Stich-, Schusswaffen und Laserpointer sowie ähnliche schulfremde Gegenstände, die Leben und Gesundheit von Anwesenden in der Schule gefährden oder den Unterrichtsablauf stören, dürfen nicht in die Schule mitgebracht werden. Die Lehrer/-innen und die technische Mitarbeiter/-innen der Schule haben das Recht und die Pflicht, diese Gegenstände einzuziehen und gegebenenfalls die Polizei zu benachrichtigen. Die Gegenstände werden nur den Personensorgeberechtigten (z. B. Eltern) von der Schulleitung zurückgegeben.

 

Verbot verfassungswidriger Symbole und Artikel

 

In unserer Schule ist kein Platz für die Verherrlichung der nationalsozialistischen Zeit. Das Veröffentlichen, Tragen und Zeigen von Symbolen, Schriften, Plakaten und sonstigen Artikeln von verfassungswidrigen Parteien und Gruppierungen ist an unserer Schule verboten. Im Falle des Verstoßes gegen diese Anordnung wird der Rektor vom Hausrecht Gebrauch machen und die betreffenden Schüler/-innen der Schule verweisen sowie gegebenenfalls die Polizei benachrichtigen.

 

Das Verhalten im Unterricht

 

Die Eingangshalle steht ab 07.30 Uhr bei schlechtem Wetter nur den Fahrschülern/-innen als Aufenthaltsraum zur Verfügung. Alle Schüler/-innen haben die Möglichkeit, ab 07.45 Uhr die Unterrichtsräume zu betreten. Die betreffenden Schüler/-innen stellen ihre Fahrräder vor dem roten Schulanbau an den Parkplätzen ab. Mit dem Vorklingelzeichen um 07.55 Uhr werden alle Schüler/-innen aufgefordert, ihre Unterrichtsräume zu betreten. Der erste Unterrichtsblock beginnt um 8.00 Uhr ohne Klingelzeichen.

 

Der Unterricht findet in drei Unterrichtsblöcken von 95 Minuten statt:

    1. Block: 08.00 Uhr bis 09.35 Uhr (1. und 2. Stunde),
    2. Block: 10.05 Uhr bis 11.40 Uhr (3. und 4. Stunde),
    3. Block: 12.10 Uhr bis 13.45 Uhr (5. Und 6. Stunde),


Mittwoch: 7. Stunde von 13.55 Uhr bis 14.40 Uhr.

 

Die Pausen innerhalb der Blöcke werden von den unterrichtenden Lehrern unter Berücksichtigung der Belastbarkeit, Konzentrationsfähigkeit der Schüler/-innen und der Lernsituation in den Klassen individuell durchgeführt.
 

Alle Schüler/-innen kommen pünktlich und gut vorbereitet mit vollständigem Arbeitsmaterial zum Unterricht. Erscheint ein Lehrer nicht zur Unterrichtsstunde, wird das spätestens zehn Minuten nach Unterrichtsbeginn vom Klassensprecher der Schulleitung gemeldet.
 

Alle Schüler/-innen sind für die Erhaltung, Ordnung und Sauberkeit ihrer Arbeitsplätze, der Unterrichtsräume und des Schulgeländes verantwortlich.
 

Die von der Schule zur Verfügung gestellten Bücher, Arbeits- und Unterrichtsmaterialien, Mobiliar und sonstige, zur Schule gehörenden Gegenstände und Materialien sind ordentlich zu behandeln. Die Personensorgeberechtigten (z. B. Eltern) haften für vorsätzlich verursachte Schäden.
 

Der Ordnungsdienst der Klasse sorgt für eine sauber gewischte Tafel und kontrolliert das ordnungsgemäße Verlassen des Raumes. Die Lehrkraft verschließt den Raum oder eine andere Lehrkraft übernimmt den Raum.

 

Das Verhalten in den Pausen

 

Ohne Anweisung oder Erlaubnis einer Lehrkraft darf kein Schüler/keine Schülerin das Schulgelände vor dem Unterrichtsschluss verlassen. Bei unerlaubtem Entfernen von der Schule endet die Aufsichtspflicht für das Schulpersonal und es besteht kein Versicherungsschutz für den betreffenden Schüler/die betreffende Schülerin. Während der Pausen verhalten sich die Schüler/-innen so, dass sich jede/jeder erholen kann. Der Pausenhof, der Spiel- und Sportplatz sowie die Grünanlagen werden sauber gehalten. Für Abfälle und Essenreste stehen ausreichend Abfalleimer zur Verfügung. Das Werfen von Gegenständen und Schneebällen auf dem Pausenhof und in den Schulgebäuden ist untersagt. Zur Nutzung des Fußballplatzes und der Streetball-Anlage in den Hofpausen werden gekennzeichnete Klassenbälle genutzt. Diese sind von verantwortlichen Schülern/-innen mit auf den Schulhof zu nehmen und nach der Pause wieder im Klassenraum abzulegen. Die verantwortlichen Schüler/-innen werden durch die Klassenlehrer benannt. Das Mitbringen von privaten Bällen ist verboten!

 

Offener Unterrichtsbeginn ist in der Zeit von 07.45 Uhr bis 07.55 Uhr.

In dieser Zeit haben alle Schüler/-innen die Möglichkeit, mit der Lehrkraft oder den Mitschülern/-innen zu sprechen, ihre mitgebrachten Pausenbrote und Getränke (keine Glasbehälter) zu verzehren, sowie die Pausenversorgung (Kantine) in Anspruch zu nehmen.

 

1. Hofpause
 

Hofpause ist in der Zeit von 09.35 Uhr bis 10.00 Uhr.

Nach dem ersten Unterrichtsblock verlassen alle Schüler das Schulgebäude über die Treppen 1 und 2. Dabei haben die Schüler die Möglichkeit, die Toiletten zu benutzen und die Pausenversorgung (Kantine) aufzusuchen, um Waren einzukaufen. Vom Grundsatz her sind während der Pausenzeit alle Schüler/-innen auf dem Pausenhof.

Das Aufsuchen der Kantine während der Hofpause ist nicht gestattet. Interessierte Schüler ab Klassenstufe 6, können in dieser Zeit den Fußballplatz, den Volleyballplatz und das Gelände um den Öko- Teich nutzen. Schüler der 1. bis 5 Klassen können die Pause auf dem Spielplatz verbringen. Das Betreten des Schulgebäudes sowie das Verlassen des Schulgeländes sind grundsätzlich untersagt. Ausnahmen gelten für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 10, die eine schriftliche Genehmigung der Eltern/Personensorgeberechtigten zum Verlassen des Schulgeländes während der Hofpausen vorlegen. Für Schülerinnen und Schüler, die während der Hofpausen das Schulgelände verlassen, besteht kein Versicherungsschutz. Mit dem Vorklingelzeichen begeben sich alle Schüler/-innen wie zur 1. Unterrichtsstunde in das Schulgebäude und haben  nochmals die Möglichkeit, die Toiletten zu benutzen und Leergut in der Kantine abzugeben. Bei schlechtem Wetter wird nach dem Klingeln zur Hofpause ein zweites Mal geklingelt (Abklingeln) oder es erfolgt eine Schulfunkansage.Die Klassen verbleiben dann während der gesamten Pause im Unterrichtsraum und werden von der zuletzt unterrichtenden Lehrkraft beaufsichtigt. Bei Wetterbesserung kann durch eine Ansage das Abklingeln aufgehoben werden. Dann gehen alle Schüler unverzüglich auf den Pausenhof und die Aufsichtslehrer übernehmen die Aufsichtsbereiche.

 

2. Hofpause

 

Mittagspause ist in der Zeit von 11.40 Uhr bis 12.05 Uhr.

Schüler/-innen mit gültiger Essenmarke begeben sich umgehend vor den Speiseraum. Beim Verlassen des Schulgebäude haben alle Schüler die Möglichkeit, die Pausenversorgung (Kantine) aufzusuchen, um Waren einzukaufen. Für alle Schüler gelten die Festlegungen wie zur 1. Hofpause. Eine kleine Pause ist mittwochs zusätzlich in der Zeit von 13.45 Uhr bis 13.55 Uhr. In dieser Pause werden Klassen- und Fachunterrichtsräume gewechselt.

 

Pausenregelung vor und nach dem Sportunterricht

 

Die Schüler aller Klassenstufen werden vom Sportlehrer zur Sporthalle geholt und auch wieder vom Sportlehrer zum Klassenraum gebracht. Es ist allen Schülern/-innen untersagt, während der Hofpausen zur Turnhalle zu gehen, das Sportzeug dort abzulegen und die Hofpause unbeaufsichtigt vor der Turnhalle zu verbringen.

 

Verhalten nach Unterrichtsschluss

 

Nach Beendigung des Unterrichts haben alle Schüler/-innen zügig das Schulgebäude und das Schulgelände zu verlassen. Jeder Fahrschüler/jede Fahrschülerin ist selbst verantwortlich, dass er/sie pünktlich zur Abfahrt der Schulbusse und Nahverkehrsmittel erscheint. Bei selbstverschuldetem Verpassen der Schulbusse und Taxen werden die zusätzlich anfallenden Fahrkosten für den Rücktransport den entsprechenden Personensorgeberechtigten (z. B. Eltern) in Rechnung gestellt.

 

Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen

 

wurden erstellt im Rahmen:

  • des Landesschulgesetzes Brandenburg vom 12. April 1996 Paragraph 63 und 64,
  • der jeweils gültigen Verwaltungsvorschriften „Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen-Verordnung“; „Fernbleiben und Beurlauben von Schülern“,
  • der Schulordnung,
  • des Maßnahmekatalogs gegen Gewalt (siehe Anlage).

Bei Verstößen gegen die Schulordnung sollten als erstes erzieherische Maßnahmen wirksam werden wie:

  • Gespräch der Lehrkraft mit dem Schüler/der Schülerin, im Bedarfsfall Personensorgeberechtigte (z. B. Eltern) und Klassenleiter informieren,
  • Gespräch des Klassenlehrers oder Fachlehrers mit dem Schüler/der Schülerin im Beisein der Personensorgeberechtigten, im Bedarfsfall der Klassenelternsprecher/-in,
  • Gespräch mit dem Schüler/der Schülerin, dessen Personensorgeberechtigten, dem Klassenlehrer oder Fachlehrer, dem Rektor sowie dem Klassenelternsprecher,
  • schriftliche Verwarnung durch den Klassenlehrer, den Fachlehrer oder durch den aufsichtführenden Lehrer,
  • Beratung der Klassenkonferenz mit Anhörungsrecht des betreffenden Schülers/der betreffenden Schülerin und dessen Personensorgeberechtigten,
  • Anordnung von Nacharbeit entsprechend der Verordnung über Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen durch Klassen- oder Fachlehrer.

Ordnungsmaßnahmen regelt der Pargraph 64 des Landesschulgesetzes Brandenburg.

 

 

Die Schul- und Hausordnung vom 1. Januar 2005, geändert am 24. Oktober 2005, tritt am 1. November 2005 in Kraft.

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